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Werbung für die Leichtathletik

25. 08. 2020

Beim Siegburger Sommermeeting stemmt das LAZ Puma Rhein-Sieg eine zwölfstündige Mammutveranstaltung im Walter-Mundorf-Stadion.

 

Siegburg. Mit 741 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die über 1100 Starts verteilt über zwölf Stunden fabrizierten, hatte das Siegburger Sommermeeting, das zugleich Tag zwei der dreiteiligen Bahnlaufserie des LAZ Puma Rhein-Sieg beinhaltete, eine außergewöhnlich starke Resonanz gefunden. Nicht selten hörte das rund 50-köpfige Helferteam von den Athletinnen und Athleten ein herzliches "Dankeschön, dass ihr dieses Meeting anbietet", gefolgt von einem "Endlich mal wieder ein richtiger Wettkampf". Zuschauer waren im weiten Rund des Walter-Mundorf-Stadions auch zugegen, allerdings in überschaubarer Anzahl, was dem Veranstalter gelegen kam, um die Corona-Schutzvorkehrungen einhalten zu können. An heimischen Bildschirmen oder auch auf mobilen Endgeräten verfolgten dennoch mit rund 5000 Zugriffen zahlreiche Leichtathletik-Anhänger die Siegburger Mammutveranstaltung. Orga-Leiter Thomas Eickmann dankte am Ende der Stadt Siegburg und seinem Ordnungsamt, "dass hervorragend mitgezogen hat, diese Veranstaltung zu realisieren." Ein wenig mehr Unterstützung hätte sich das LAZ von der Region Südost im Leichathletik-Verband Nordrhein gewünscht: "Da kam zu wenig. Insbesondere was die Mithilfe von Kampfrichtern anbelangt." Ansonsten aber herrschte eitel Sonnenschein im Stadion und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Sportler blieben von Regen verschont, die Temperaturen hielten sich mit maximal 26 Grad im Rahmen. Einzig der Wind war unberechenbar. Mal blies er von vorne, mal von hinten, dann wiederum gab es Phasen mit völliger Windstille. So wurden gute Zeiten, insbesondere im Sprint zum Glücksspiel. Jonas Mockenhaupt (LAZ, 200 m, 22,65 Sek.) konnte ein Lied davon singen. Er hatte 1,6 m/Sek. Gegenwind. Teamkollege Maurice Grahl lief im zweiten Zeitendlauf bei fast völliger Windstille nach 22,86 Sek. mit deutlichem Vorsprung vor Joshua Obinna (23,92, Troisdorfer LG = TLG) über die Ziellinie. Mit leichtem Schiebewind (+ 0,3) steigerte sich Louis Gonzales-Diaz (Spvg. Lülsdorf-Ranzel) auf 11,39 über 100 Meter, was gleichzeitig die zweitschnellste jemals von einem M15-Kreisathleten erzielte Zeit bedeutete. Über 200 Meter schnappte sich der 15-Jährige dann den Kreisrekord in 23,12 (vorher 23,24).

 

Auch die selten angebotenen 400 m Hürden standen in Siegburg auf dem Zeitplan. Der Auftritt von Emad Najafzadek nahm ein jähes Ende. Der Iraner humpelte nach 200 Metern mit schmerzverzerrtem Gesicht von der Bahn. Die Knochenhaut am rechten Schienbein bereitete dem LAZler arge Probleme. Mateusz Lewandowski (FC Schalke) stürzte, verließ die Bahn, rappelte sich wieder hoch und kam nach 59,69 Sek. ins Ziel. Extra für ihn setzte der Veranstalter rund 90 Minuten später noch einmal einen Lauf an. TLG-Nachwuchsläufer Jano Hesemann erklärte sich bereit, erneut zu starten und bestätigte seine erste Zeit (63,42) mit 63,37 Sekunden. Wichtiger war allerdings, dass der TLGler damit Mateusz den Weg zur Jugend-DM ebnete. Denn der Schalker erfüllte in 55,17 Sek. die Norm, führt aktuell die deutsche U18-Bestenliste an und fährt nun Anfang September  nach Heilbronn. Keine Probleme mit den Windverhältnissen hatten naturgemäß die Kugelstoßer und dennoch lief es für das TLG-Duo David Fuß und Eren Kiontsouk nicht rund. Während Fuß zwar fünf Fehlversuche produzierte, aber einen Sicherheitsstoß zum M15-Sieg auf 11,40 m setzte, blieb Kiontsouk mit seiner Drehstoßtechnik gänzlich ohne gültigen Versuch.  Max Kalb zeigte in der M14 Normalform und gewan mit 10,16 Meter. Über 1500 Meter verbesserte Annette Weiss (LAZ) ihren eigenen Kreisrekord (5:35,81) auf 5:34,96 Minuten.

 

Am Ende eines langen und anstrengenden Wettkampftages durfte sich das Organisationsteam selbst auf die Schulter klopfen. Es hatte unter erschwerten Corona-Bedingungen eine reibungslose Mammutveranstaltung im Walter-Mundorf-Stadion aufgezogen, die eine Werbung für die Leichtathletik insgesamt war. Die Flexibilität des Veranstalters, noch einen zusätzlichen 400 m-Hürdenlauf ins prall gefüllte Programm aufzunehmen, war extrem Athleten-freundlich. Insgesamt wurde der Mut der Verantwortlichen beim LAZ Puma Rhein-Sieg belohnt und so erhielten sie auch am Ende zahlreich ein "Dankeschön" von den Athletinnen und Athleten sowie ihren Betreuern.

 

Von Olaf Pohl

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Werbung für die Leichtathletik

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